Darmgesundheit: Blähbauch, Verstopfung & Co. – was dein Körper dir sagen will
Shownotes
Warum leiden Frauen häufig unter Darmbeschwerden?
Blähungen nach dem Essen, Verstopfung, Bauchschmerzen oder ein ständig aufgeblähter Bauch -- viele Frauen kennen diese Beschwerden nur zu gut. Doch warum leiden Frauen häufiger unter Reizdarm, Blähungen und Verdauungsbeschwerden? Die Ursachen liegen häufig im Zusammenspiel von Hormonen, Mikrobiom, Nervensystem und Ernährung. Besonders Zyklus, Stress und die Wechseljahre können die Darmgesundheit bei Frauen beeinflussen.
In Folge 8 von FRAUENbewusst sprechen Saskia Straße von Ridder, Heilpraktikerin für Frauenheilkunde, und Andrea Präuner, Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Darmgesundheit, darüber,
warum Frauen häufiger von Reizdarm, Blähungen und Verstopfung betroffen sind
warum das Mikrobiom eine Schlüsselrolle für Verdauung, Immunsystem und Hormonhaushalt spielt
wie Östrogen und Progesteron die Verdauung beeinflussen können
warum die Darm-Hirn-Achse eine wichtige Rolle bei Verdauungsbeschwerden spielt
und welche Nährstoffe und Gewohnheiten die Darmgesundheit langfristig unterstützen können.
In dieser Folge lernst du: ✨ Warum Frauen häufiger unter Blähungen, Verstopfung und Reizdarm leiden
🦠 Wie das Mikrobiom Verdauung, Immunsystem, Stimmung und Hormonhaushalt beeinflusst
💊 Wie Magnesium bei Verstopfung und Darmkrämpfen unterstützen kann
🌸 Warum sich die Verdauung während des Zyklus und in den Wechseljahren verändern kann
🧠 Wie Stress, Nervensystem und Darm über die Darm-Hirn-Achse miteinander verbunden sind
🛡️ Warum Vitamin D und Zink für Darmschleimhaut, Darmflora und Immunsystem wichtig sind
Spannende Momente in dieser Folge:
02:03 Darmgesundheit bei Frauen: Wie Hormone, Nervensystem & Anatomie die Verdauung beeinflussen
03:25 Blähungen, Reizdarm & Verdauungsprobleme: Wann Beschwerden normal sind
05:00 Reizdarmsyndrom: Symptome, Diagnose & mögliche Ursachen
06:23 Mikrobiom & Darmflora stärken: Warum Ballaststoffe so wichtig sind
12:35 Verstopfung: Symptome & natürliche Unterstützung
13:56 Magnesium bei Verstopfung: Unterschiede zwischen Magnesiumverbindungen
16:41 Reizdarm verstehen: Das Zusammenspiel von Hormonen, Immunsystem und Nervensystem
18:36 Östrogen, Progesteron und Verdauung: Warum sich der Darm im Zyklus verändert
21:55 Darmgesundheit in den Wechseljahren: Auswirkungen hormoneller Veränderungen
24:32 Vitamin D und Zink für Darmschleimhaut, Darmflora und Immunsystem
26:35 Die Darm-Hirn-Achse: Warum Stress die Verdauung beeinflusst
32:43 Darmgesundheit verbessern: Drei praktische Tipps für den Alltag
Diese Episode über Darmgesundheit ist ideal für dich, wenn du:
regelmäßig unter Blähungen, Verstopfung, Bauchschmerzen oder Reizdarm leidest
deine Darmflora und dein Mikrobiom gezielt unterstützen möchtest
verstehen möchtest, wie Hormone die Verdauung beeinflussen
mehr über die Auswirkungen von Zyklus und Wechseljahren auf die Darmgesundheit erfahren möchtest
die Verbindung zwischen Darm, Immunsystem und Wohlbefinden verstehen willst
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Über Pflüger
Pflüger ist ein traditionsreiches deutsches Familienunternehmen mit über 75 Jahren Erfahrung in der Naturheilkunde. Mit hochwertigen, natürlichen Produkten aus sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen unterstützt Pflüger die ganze Familie dabei, Gesundheit und Wohlbefinden auf sanfte Weise zu fördern. Im Mittelpunkt dieses Podcast steht die natürliche Unterstützung der Frauengesundheit mit ausgewählten Mineralstoffen und Vitaminen aus dem Pflüger PUR® Sortiment.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Blähungen, Völlegefühl eine Verdauung die einfach nicht rund läuft.
00:00:14: Viele Frauen kennen das was sie wenigsten nicht wissen der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan.
00:00:20: er steuert unser Immunsystem unsere Stimmung unsere Hormone.
00:00:23: Er isst in gewissem Sinne unser zweites Gehirn.
00:00:26: Willkommen bei Frauenbewusst.
00:00:28: Dein Podcast für Frauengesundheit, der informiert, aufklärt und begleitet!
00:00:33: Dies ist eine Werbung der Firma Pflüger pur Nahrungsergänzungsmittel.
00:00:37: Ich bin Sarah und ich freue mich sehr dass du heute wieder dabei bist.
00:00:41: An meiner Seite ist Saskia Straße von Rida Halbpraktikerin für ganzheitliche Fraungesundheit aus München Und zu Gast heute Andrea Preuner.
00:00:50: Andrea ist Halb Praktikerin mit dem Schwerpunkt Darmgesundheid aus Grünwald bei München.
00:00:55: Wir sehen der Frage nach, warum so viele Frauen unter Darmbeschwerden leiden.
00:00:59: Welche Rolle das Mikrobiom spielt und welche Möglichkeiten es gibt die Darmgesundheit gezielt zu unterstützen?
00:01:05: Los geht's!
00:01:10: Herzlich willkommen zum Podcast von Flüger Frauenbewusst heute mit dem wichtigen Thema Die Darngesundheit.
00:01:19: Also wir sprechen über Verdauung.
00:01:20: Wir sprechen natürlich auch über die Funktion für das Immunsystem des Darmes und über das ganz spannende Mikrobiom, also unsere Besiedlung von Darmbakterien.
00:01:33: Und die haben tatsächlich nicht nur einen Einfluss auf die Verdauungen und eben auch auf das Immunsystem sondern auch auf unsere Stimmung.
00:01:42: Was wir diesmal neu dazu haben sind Fragen von Zuhörerinnen, die wir im Vorfeld zu dem Thema gestellt haben.
00:01:50: Die werde ich dann einfach nachher mal im Laufe des Gesprächs stellen.
00:01:54: Und jetzt erstmal herzlich willkommen, liebe Andrea!
00:01:58: Guten Tag Saskia!
00:01:59: Ich freue mich sehr dass ich heute hier sein darf und über dieses spannende Thema reden darf.
00:02:03: Lass uns gleich einsteigen.
00:02:05: warum sind es gerade wir Frauen die so häufig unter Darmbeschwerden leiden müssen?
00:02:10: Ja du hast vollkommen recht.
00:02:13: tatsächlich sind das hauptsächlich wie Frauen und wir sind sogar fast doppelt so häufig betroffen als Männer.
00:02:19: Man könnte jetzt natürlich sagen, wir haben mir Bauchgefühl.
00:02:23: Wahrscheinlich!
00:02:24: Ja und das ist auch gar nicht so falsch.
00:02:26: tatsächlich weil was wichtig ist dass der Darm nicht einfach nur ein Verdauungsorgan ist.
00:02:31: es ist nicht nur ein verdauerungsorgan was dafür zuständig ist dass wir Nahrung aufnehmen, dass wir sie verwerten und wieder ausscheiden sondern der Damm ist vielmehr der Mittelpunkt von einem Netzwerk aus Hormonsystem nervensystem und Immunsystem.
00:02:45: Und genau da ist sozusagen die Verbindung zu den Frauen, weil wir Frauen einfach viel mehr hormonelle Schwankungen haben als Männer.
00:02:57: Ja, rein natürlich!
00:02:58: Wir haben ein Zyklus, der Zyklus schwankt und wir haben verschiedene Hormone, die immer wieder aktiv sind.
00:03:04: Wir haben Schwangerschaften in den Wechseljahren und in jeder Phase.
00:03:09: also hat dieses Hormonsystem was sich verändert auch eine Auswirkung auf dem Darm.
00:03:13: Also sobald sich eine der Faktoren Hormonsystem, Immunsystem oder Nervensystem ändert, spüren wir das im Darm.
00:03:21: Und deshalb sind wir Frauen tatsächlich etwas häufiger betroffen.
00:03:24: Weißt du was mich in der Praxis oft beschäftigt?
00:03:27: Ich erlebe ganz viele Frauen die zu mir kommen.
00:03:29: Die haben jahrelang Bauchschmerzen, eine total unregelmäßige Verdauung... Ähm, die haben jahrelang Blähungen.
00:03:37: Die sich quälen und trotzdem hat man das Gefühl sie finden sich so ein bisschen damit ab ja?
00:03:42: Die sagen dann so Ja ich glaub manchmal näher ich mich halt nicht richtig oder es ist ebenso der Stress.
00:03:49: Oft ist es glaube ich ganz schwierig rauszufinden.
00:03:51: habe hier was nur temporäres Oder is' es wirklich ein Problem was sich hier entwickelt?
00:03:57: ähm Was vielleicht sogar ein Krankheitswert hat?
00:04:00: also Wie gehst du dran?
00:04:02: was ist normal und was ist nicht normal?
00:04:05: Ja, wir neigen natürlich dazu bestimmte Symptome die immer wieder da sind irgendwann für normal zu erachten.
00:04:11: Normal ist eigentlich ein Darm den man nicht spürt.
00:04:14: also wenn ich nicht über meinen Darm nachdenke das alles gut.
00:04:18: In dem Moment wo der Darm eigentlich mein tägliches Leben beeinflusst oder der Gedanke über den Darm oder der Gedanken über die Nahrung vertrage ich so der Vertrag ist es nicht in Ordnung Und das ist eigentlich so das Hauptindiz.
00:04:32: Wo sind meine Gedanken?
00:04:33: Wie stark ist tatsächlich der Darm involviert in mein tägliches Dasein?
00:04:38: und wenn ich nach dem Essen starke Müdigkeit habe, Blähungen regelmäßig, wenn nicht ein Völlegefühl hab, ja, wenn ich Durchfall oder Verstopfung regelmässig hab es definitiv nicht normal.
00:04:53: Das ist super spannend!
00:04:54: Ja also das ist ein ganz ganz toller Hinweis.
00:04:56: finde Und man hört ja auch total viel dieses Wort Reizdaben oder Reizdam-Syndrom, also das ist dann ein Diagnose mit der die Frauen wahrscheinlich in unsere Beider Praxis kommen oder die dann irgendwann mal gestellt wurde.
00:05:10: Man weiß dann eben auch wie du vorhin schon sagtest, dass Frauen sind hier zweimal häufiger betroffen als Männer.
00:05:17: und da würde ich gleich einmal die erste Frage von ebener Zuhörerin auch gerne anschließen weil hier hat jemand gefragt Wie oft Stuhlgang am Tag ist denn eigentlich normal?
00:05:29: Bei ihr ist es mindestens dreimal täglich und sie fragt ganz konkret, is das Reizdarm.
00:05:38: Ja also... Es gibt tatsächlich nur medizinische Definitionen.
00:05:42: Also bis zu dreimal am Tag und bis zu drei Mal in der Woche ist normal.
00:05:47: Aber der Reizdam ist nicht tatsächlich nur dadurch gekennzeichnet wie häufig der Stuhligang ist sondern eher wie die Beschaffenheit des Stuhlingangs ist.
00:05:54: Also wenn ich dreimal am Tag Durchfall habe, das ist nicht normal.
00:05:58: Oder wenn ich drei Mal am Tag auf die Toilette gehe und will uns geht nicht.
00:06:02: Ja?
00:06:02: Sondern wenn ich schon immer von klein auf schnell verdauere und häufig auf Toiletten gehe aber einen ganz normalen Stuhlgang hab, ist es völlig in Ordnung.
00:06:10: Ja
00:06:10: hat wahrscheinlich auch natürlich so ein bisschen... mit den Darmbakterien auch zu tun.
00:06:17: Oder hat das einen Zusammenhang?
00:06:19: Weil da würde ich gerne auch noch mal, ich finde dieses Thema Mikrobiom ja was uns ja auch ständig so begegnet man weiß aber irgendwie auch gar nicht was kann ich dann damit anfangen?
00:06:29: also wir wissen wir sind so besiedelt mit Ich weiß nicht wieviel Billionen von Viren Bakterien Pilzen im Darm.
00:06:38: Das finde ich total.
00:06:39: Das ist für manche eine ganz komische Vorstellung auch.
00:06:43: Was ist das überhaupt?
00:06:45: Es ist wie ein körpereignes Ökosystem, ich höre da immer raus... Besonders gut, was die Ernährung anbelangt eigentlich mit der Vielfalt ernähren.
00:06:56: Also dass man sozusagen ein ganz bunter Teller näher sozusagen unser Mikrobiom am meisten für Gemüse natürlich bietet Belaststoffe ist wichtig hört man dann.
00:07:07: fermentierte Lebensmittel sind gut Sauerkraut, Kimchi Kefir zum Beispiel.
00:07:14: Ist das was?
00:07:16: was unser Mikrobiom in Balance hält oder ist es eben ... ja, also hilft das auch nach Frau mit Reizdarm wenn man eben sozusagen auf diese Mikrobiome Gesundheit achtet.
00:07:27: Also Sasker, wenn ich dafür dich nachher gerne noch mal ein bisschen auf Reizdam gehe, da sind noch ein paar Informationen nicht gern weitergegeben.
00:07:33: Aber jetzt bleiben wir bei Mikrobiomen.
00:07:35: Ja?
00:07:37: Also das Mikrobiommen ist ja so...ja, das is'n aller Munde.
00:07:41: Jeder redet über Mikroorganismus und Mikrobioben.
00:07:44: Was ist eigentlich?
00:07:45: Die Definition ist, dass es die Gesamtheit aller Viren-, Bakterien-, Pilze-Einzeller ist, die uns besiedeln.
00:07:53: Und sie besiedelt uns halt überall da wo wir Kontakt zur Außenwelt haben also sowohl auf unserer Haut aber auch im Mund einen ganzen Verdauungstrakt dem Urogenitaltrakt also überall da Wo wir so eine Barriere haben wo die Außen Welt auf unser Innenleben stößt und Da sind Schleimhäute, aber auch das sogenannte Mikrobiom.
00:08:15: Also diese Mikroorganismen, weil die uns schützen.
00:08:19: Die sind für uns tatsächlich lebensnotwendig.
00:08:21: Auch wenn die Vorstellung für manche ein bisschen komisch ist.
00:08:24: Aber sie sind ganz wichtig und ich vergleiche das immer gerne mit einer WG.
00:08:34: Wir stellen den Raum, wir stellen auch das Raumklima Und je nachdem was wir in diesen Kühlschrank reinpacken, die Bewohner kommen zu uns.
00:08:45: Wenn ich jetzt Chips und Zucker reinpacke dann habe ich natürlich mit Bewohner die gerne Chips- und Zucker mögen.
00:08:50: Das sind aber nicht unbedingt die Mikroorganismen oder Mitbewohner, die uns dann wiederum die Stoffe produzieren, die wir für unser Überleben brauchen weil das tun die tatsächlich.
00:09:02: Ja, also sie produzieren zum Beispiel kurz kettige Fettsäuren ganz wichtig für uns ja.
00:09:07: Die produzieren auch Vorstufen von Hormonen und Vitaminen.
00:09:12: Also was auch ganz wichtig ist, die bauen den Schleimhaut ab und wieder auf.
00:09:17: Also die regenerieren sozusagen die Schleimmhäute.
00:09:21: Sie haben unglaublich viele Funktionen.
00:09:23: wir kommen vielleicht noch ein paar andere später.
00:09:26: Und deshalb ist es wichtig, diesen Kühlschrank so zu füllen.
00:09:29: Dass wir genau die Darmbakterien in unserem System haben, die wir brauchen.
00:09:34: und da hast du vollkommen recht Ballaststoffe und fermentierte Produkte sind da sehr hilfreich.
00:09:41: Fermentierte Produkte sind tatsächlich Lebensmittel wie Kimchi, Sauerkraut wird auch probiotische Nahrung genannt, die schon diese Mikroorganismen in sich tragen.
00:09:52: das heißt Wir packen in unsere WG schon gleich ein paar Bewohner mit rein.
00:09:59: Die Ballaststoffe, das ist eher das was wir in den Kühlschrank packen.
00:10:02: Ballaststoffe sind Pflanzenfaserstoffe die wir selbst nicht für Stoff wechseln können.
00:10:10: Und dort ist es die Leibspeise unserer guten nützlichen Dambakterien.
00:10:19: Genau, so läuft's.
00:10:21: Das ist halt zum Beispiel Gemüse, Nüsse, Pilze ... Hülsenfrüchte und all diese Sachen.
00:10:29: Darf ich dir da eine Zwischenfrage stellen?
00:10:31: Es ist eben auch noch mal eine Frage tatsächlich von einer Zuhörerin.
00:10:35: Die hat eben fragt Weil du das mit dem Probiotika, und wir haben jetzt reden über natürliche Dinge die wir uns eben durch die Nahrung zu führen.
00:10:44: Und sie hat aber ganz konkret gefragt ob sozusagen es sinnvoll ist täglich Probiotyka sozusagen als Nahrungsergänzung einzunehmen um die Darmgesundheit zu erhalten oder zu fördern also rein prophylaktisch.
00:10:58: scheinbar hat sie diese Frage gestellt.
00:11:00: ja
00:11:01: Das werde ich wirklich gern gefragt, weil im Moment ist ja auch die Werbung voll.
00:11:05: Also egal ob Fernsehe oder soziale Medien, egal wo man einschaltet überall ist irgendein probiotisches Mittel was empfohlen wird.
00:11:12: Ich kann jetzt nur von meiner therapeutischen Meinung aussprechen.
00:11:16: es gibt bestimmt da viele Meinungen drüber.
00:11:18: also ich persönlich bin der Meinung dass ein gesunder Darm, also einen Darm den man nicht permanent in Fokus hat nicht unbedingt Kapseln braucht, um stabil zu sein oder Pulver braucht.
00:11:30: Wenn ich da wirklich mich gut ernähre so wie wir eben gesagt haben Probiot also mit fermentierten Produkt mit Ballaststoffen dann hält der seinen Gleichgewicht ja.
00:11:41: wenn ich aber jetzt zum Beispiel auf Reisen bin oder Stressphase habe oder ein Antipiotikum nehmen musste Dann empfehle ich auf jeden Fall ganz ausgewählte probiotische Stämme um da dieses Defizit, was entstanden ist auszugleichen.
00:11:58: Gerade beim Reizdarm kann der Schuss manchmal nach hinten losgehen ja?
00:12:02: Also wir haben ja... Manchmal haben wir schon genug Bakterien aber vielleicht nicht am richtigen Platz.
00:12:08: Wenn wir dann noch zusätzlich zuführen, kann das sogar manchmal eher negativ sein.
00:12:12: also ich wäre da vorsichtig und auch jeder Stamm hat eine andere Wirkung.
00:12:16: Nicht alle Bakterie sind gleich.
00:12:18: Ich bin nicht wieder, braucht Laktoberzellen.
00:12:21: Und da Also wie gesagt, würde ich es immer gezielt auswählen und nicht einfach so proformer mal jeden Tag als tägliches Gudi sozusagen.
00:12:33: Wie siehst du das Thema?
00:12:35: Verstopfung, finde ich ist auch ein großes Frauenthema.
00:12:39: Also gerade weil du Reisen angesprochen hast oder da haben das viele Frauen natürlich eben auch oder.
00:12:46: aber es ist tatsächlich eben würde ich mal sagen genauso wie der Durchfall eigentlich ein großes großes Thema.
00:12:52: auf jeden Fall.
00:12:53: also es gibt ja auch den Reizdarm mit hauptsächlich verstopfungen oder reitzdam haupt sichlich durchfall.
00:13:01: und bei Verstoppfung Ja, man gibt auch da gerne Ballaststoffe.
00:13:08: Aber auch da muss man immer sehr vorsichtig sein weil es gibt viele Reizdam-Patienten die mit diesen ganzen Ballaststoffen sich gar nicht glücklich fühlen.
00:13:18: also viele jetzt hier zuhören denken ja super fermentierte Sachen und auch Ballast Stoffe klingt toll.
00:13:24: aber wenn ich auch nur ein bisschen davon esse habe Ich das Gefühl mein Bauch explodiert.
00:13:30: Deshalb Man kann es ausprobieren, mit Ballaststoffen zu arbeiten.
00:13:35: Weil meistens sind das Quellende-Ballaststoffe, die einen Reiz an die Darmwand geben.
00:13:40: Dieser Signal geht sofort nach oben und entsteht sozusagen die Darnbewegung der Stuhl wird weitertransportiert.
00:13:49: Das ist so der Sinn von quellenden Ballaststoffen.
00:13:52: Aber was da eigentlich oft am besten hilft, ist Magnesium.
00:13:56: Also das Magnesiom bewirkt tatsächlich Bei vielen, die Verstopfung haben ist das manchmal schon so ein Gamechanger.
00:14:03: Man ist ja eigentlich eher bekannt für die Nerven und für die Muskelnmagnäsium.
00:14:09: Ehe mein Lieblings-Mikronährstoff.
00:14:12: aber tatsächlich kannst du nochmal erzählen wie es eben wirklich auf den Darm wirken kann?
00:14:18: Also Magnesum wirkt auf zweierlei Weise auf dem Darm... Die eine ist tatsächlich dieser osmotische Effekt.
00:14:25: Das heißt, Magnesium zieht Wasser in das Darm Lumen und dadurch wird der Stuhl weicher und er wird auch voluminöser.
00:14:33: Und dann haben wir wieder diesen Reiz an die Darmband.
00:14:36: Neuronal geht den Effekt nach oben und der Stühl wird nach vorne bewegt.
00:14:40: Okay?
00:14:41: Ja!
00:14:41: Das ist dieser osmatische Effekte.
00:14:43: Und das andere ist auch dieser muskuläre Effekt.
00:14:47: ja also wir haben im Darm eine glatte Muskulatur die aber genauso durch Magnesium entspannt wird.
00:14:53: Ja, also wenn wir sehr ... Und das ist leider häufig heute der Fall, dass wir einfach sehr angespannt sind und unseren Tag bestehen müssen.
00:15:02: Wir sind im Stress, ja?
00:15:03: Wir sind gefordert!
00:15:04: Da sind wir bei der Komponente-Nervensysteme, die eben gesagt hat... Ja,
00:15:08: ganz wichtig!
00:15:09: Und dann ist alles eher angespannt, auch die Muskulatur ist angespannt.
00:15:13: Und da wirkt Magnesum einfach entspannend auch auf die Darmmuskulatur.
00:15:20: Und das ist ja auch eine Frage, muss ich dann jetzt hier unter diesen Verstopfungen leider einen Abführmittel nehmen.
00:15:29: Es kann sehr gefährlich werden weil wir natürlich da wiederum ein gestörtes Mikrobiom uns einhandeln können oder eben im schlimmsten Fall auch noch so ein Elektrodytverlust also die Kupendinge, die wir eingenommen haben verloren gehen.
00:15:45: Also da ist Magnesium, finde ich, empfehle ich meinen Patientinnen auch besonders gerne eine Kombination aus verschiedenen Magnäsiumverbindungen wie eben auch in dem Produkt von Flüger pur.
00:15:59: hier haben wir drei Komponenten und die sprechen eben eigentlich genau das an was du gerade auch diese Aspekte, die Du erwähnt hast.
00:16:05: ja also der Hauptwirkstoff ist es magnesium bisglycinat sehr magenfreundlich ist, also sehr gut verträglich ist und aber natürlich unser Nervensystem total gut unterstützt.
00:16:18: Also diese Stressbelastung die natürlich ganz eng verbunden ist.
00:16:22: Das Zitrat ist dann eben das Magnesium wasgut auf die Muskulaturen, auf diese verkrampfte Muskulatur wirkt.
00:16:29: Und des Oxid ist tatsächlich eigentlich eine gute Wahl wenn es um eine leichte Verstopfung geht.
00:16:37: In dieser Kombination wirkt es super!
00:16:40: Darf ich jetzt noch mal kurz was zu diesem Reizsamen
00:16:43: sagen?
00:16:43: Unbedingt.
00:16:44: Weil wir das eben so, weil das hier nicht wirklich
00:16:45: noch nicht dick war,
00:16:46: zu schnell.
00:16:49: Weil der Reizdam ist ja tatsächlich genau definiert.
00:16:51: Also es ist eine Diagnose die medizinisch gestellt wird nach bestimmten Kriterien und das eine ist halt dass die Beschwerden tatsächlich längerfristig sind also länger als drei Monate, dass sie regelmäßig auftreten d.h.
00:17:05: mehrfach in der Woche oder sogar jeden Tag und dass sie die Lebensqualität einschränken, das ist genau der Punkt.
00:17:12: Und dass Sie tatsächlich mit den Stuhlverhalten irgendwie einhergehen, also Krämpfe, Blähungen, Durchfall, Verstopfung.
00:17:21: Das ist jetzt das Entscheidende.
00:17:22: Es gibt keine organische Ursache für diese Symptome.
00:17:27: D.h.,
00:17:27: der Arzt hat alles gecheckt, ja, Blut- und Stuhldiagnostik... Darbenspiegelung
00:17:31: wahrscheinlich?
00:17:32: ...oft eine Magen-Darmspielung noch.
00:17:34: Alles in Ordnung!
00:17:35: Das ist genau unser Punkt.
00:17:37: Organ-Darm ist in Ordnung.
00:17:41: Manche denken dann super, jetzt habe ich eine Diagnose aber die Beschwerden bleiben und da fühlen sich viele wirklich im Stich gelassen und es wird dann manchmal ganz gerne in diese psychische Schiene abgeschoben.
00:17:54: ja man ist zu empfindlich und da möchte ich einfach nochmal diesen dieses Zusammenspiel von Hormonsystemen Nervensysteme und Immunsystem ins Spiel bringen weil Diese drei Komponenten spielen halt ganz entscheidend mit, der Darm funktioniert vielleicht super.
00:18:09: Aber wenn ich hormonell auf einer anderen Schiene bin oder weil ich gerade in einer Mega-Stressphase bin oder gerade einen schweren Infekt habe dann reagiert sofort jedes andere System mit und die kommunizieren auch permanent miteinander.
00:18:23: Das heißt denn chronisch was da ist.
00:18:25: man muss irgendwo in dieser Kommunikation irgendwann etwas schief gelaufen sein Und das muss man beim Reiz dann finden.
00:18:33: Kannst du da noch mal diesen hormonellen Aspekt auch ein bisschen rausstellen?
00:18:37: Weil das finde ich für uns Frauen insbesondere wichtig, dass es zwischen unseren weiblichen Hormonen natürlich vor allem unseren Oestrogenen und dem weiblichem Darm eine Verbindung gibt.
00:18:50: Das ist einfach faszinierend!
00:18:51: Und ich finde, das ist vielen Frauen überhaupt nicht bewusst.
00:18:54: Es ist vielen nicht bewusst wirklich... Da ist mittlerweile die Forschung auch dran also immer mehr herauszufinden.
00:19:01: Also, wenn man jetzt das Hormonsystem und den Damen nimmt.
00:19:04: Gehen wir mal vom Hormonesystem erst einmal zum Darmen.
00:19:06: Wir haben vom Zyklus her in der ersten Zyklushälfte hauptsächlich Oestrogenen.
00:19:11: Und das Oestrogene macht also eine gute Durchblutung auch von den Schleimhäuten.
00:19:17: Es macht alles ein bisschen beweglich weil eigentlich ist das Ziel ja ne Befruchtung.
00:19:21: Darum geht es ja eigentlich und dann ist alles so gut durchblutet.
00:19:26: Das kann dann eher zu weichen Stühlen führen.
00:19:29: Und was in der Phase auch ist, dass wir sehr empfindlich sind.
00:19:33: Wir haben man nennt das viszerale Sensitivität.
00:19:36: Also gerade in dieser ersten Zyklusphase spüren wir sehr viel, was mit uns los ist.
00:19:41: Das finde ich auch total spannend weil es geht ja wirklich eigentlich um eine Befruchtung in der Fase.
00:19:47: In der zweiten Zyklushälfte kommt dann des Progesteron Rein.
00:19:52: theoretisch könnte sich ein Ei eines, also wird alles runtergefahren.
00:19:55: Das ist alles ein bisschen langsamer, ja?
00:19:58: Für den Eigen zu Verstopfung, richtig?
00:19:59: Genau!
00:20:00: Dann kommt die Verschubung dazu
00:20:02: und es
00:20:03: wird gehalten.
00:20:04: Und auch die Tranzezeit des Stuhls... Also die Zeit wo der Stuhl im Darm ist, je länger etwas in Darmes umso mehr Vollnis- und Gärung entsteht.
00:20:13: Mehr Vollnisumgärungen, mehr Gase, mehr Blähungen.
00:20:17: Da ist wirklich ein ganz klarer Zusammenhang.
00:20:20: Ich empfehle auch immer ganz gern, mein Patient in wirklichen Tagebuch zu führen.
00:20:25: Also nicht nur ein Ernährungs-Tagebuch was ess ich?
00:20:29: Was habe ich für Symptome?
00:20:30: Sondern in welcher Zyklushälfte bin ich gerade?
00:20:33: Was hab' ich für einen Stress?
00:20:34: Hab' ich grad'n wichtiges Projekt ist total viel zu tun also das mal abends einfach alles aufschreibt grade von den Komponenten Hormonsystem, Nervensystem, Immunsystem und dann mal schauen wie geht's meinem Darm und da findet man Manchmal tatsächlich zusammenhängen roten Faden, wo man dann natürlich auch arbeiten kann.
00:20:53: Ja,
00:20:53: man hat einen Ansatz!
00:20:55: Und
00:20:56: oft ist es auch so wenn die Periode einsetzt reagieren viele Frauen mit Durchfall war natürlich eben Bewegung im unteren Bauch stattfindet ja, die dann gleich sozusagen alles rauslässt.
00:21:10: Vielleicht noch zu den Harmonen ganz kurz weil das war jetzt nur die Schiene-Hormonsysteme da.
00:21:15: Aber das Spannende ist ja, es geht ja auch andersrum.
00:21:17: Also wir haben auch im Darm das sogenannte Östrobolom und das wird mittlerweile wirklich toll erforscht!
00:21:25: Wir haben tatsächlich mit Bewohner also Darmbakterien in unserem Darm die entscheiden können ob östrogen komplett ausgeschieden wird oder vielleicht sogar recycelt und wieder in den Körperkreislauf rückresorbiert wird damit ihr mehr östrogen zur Verfügung haben.
00:21:43: Also es ist eine super spannende Geschichte und passiert gerade ganz viel Forschung, um zu gucken was braucht alles für Kriterien dass das so passiert.
00:21:52: Es ist ja eigentlich ganz schön weil das Fazit ist ja ein bisschen wenn wir auf unsere Darmgesundheit achten unterstützen wir auch unseren Hormonhaushalt und umgekehrt.
00:22:03: also das ist sehr sehr schön.
00:22:05: Und wir wissen ja auch zum Beispiel in Lebensphasen wie z.B.
00:22:07: den Wechseljahren, wenn die Ostrogene auch wirklich runtergehen, weil sich da in der Praxis immer wieder feststelle sind Frauen, die dann sagen sie spüren das sich da was verändert.
00:22:17: Sie haben zum Beispiel plötzlich Nahrungsunverträglichkeiten, die sie vorhin nicht kannten, weil eben sich die hormonelle Lage verändert und plötzlich stellen sich solche Themen ein.
00:22:29: Was natürlich auch ein Punkt ist, zum Beispiel das ja wenn die Estrogene runtergehen.
00:22:33: Wir merken unsere Haut wird trockener und nicht nur unserer äußeren Haut sondern auch unsere inneren Heute, unsere Schleimhäute also sprich unsere Darmschleim-Haut hat da vielleicht auch einen Thema wenn die Ästrogene sinken Und die Darmscheimhaut hat eine so wichtige Barrierefunktion im Körper Wie kann man damit umgehen?
00:22:58: Was ist da, also gerade was diese Barriere auch anbelangt.
00:23:02: Ja das ist eigentlich so ein zentrales Thema dieser Barrieren.
00:23:06: Diese Schleimhäute und in Wechseljahren merkt man es umso mehr.
00:23:10: Also durch den sinkenden Astrogengerhalt verändern sich einfach die Schleimen heute.
00:23:14: Man merkt's mit trockenen Augen.
00:23:16: Trocknermund auch wenn man spritzt.
00:23:18: Vaginalflora, ja das spürte uns.
00:23:20: aber genau das Gleiche passiert auch im Daten.
00:23:23: Und wie Anfangs schon gesagt, wir haben halt eine Schutzschicht nach außen.
00:23:27: Die besteht aus dem Mikrobiom und dieser Schleimhaut.
00:23:32: Wenn die natürlich nicht mehr so gut durchblutet ist, wenn sie auch dünner wird und teilweise sogar die Epithelzellen, die dahinter liegen auseinander trefften, dann kommt einfach zu viel in unser System rein.
00:23:47: Das ist ein Grund... Warum Frauen oft sagen, ich habe immer alles vertragen und jetzt auf einmal geht gar nichts mehr.
00:23:52: Ja, ich esse was und hab ein Play-Bau.
00:23:56: Also da spielen sehr viele Faktoren mit eine Rolle.
00:23:58: Die Schleimhaut ist ja ein ganz zentrales Thema.
00:24:02: auch da muss ich wieder auf diese Ballaststoffe kommen weil die natürlich das Mikrobiom fördern, das Mikrobium wiederum die Schleimmhaut
00:24:10: fördert.
00:24:11: Genau also alle Bausteine Schleimhäute brauchen sind wichtig, gerade in den Wechseljahren.
00:24:18: Dazu gehören auch Proteine.
00:24:19: Dazu gehört definitiv eine Bewegung und eine Durchblutung.
00:24:23: Also Bewegungen ganz, ganz wichtig, dass wir einfach gut durchblutet sind.
00:24:28: Das braucht auch, bauen auch die Schleimmhäude.
00:24:31: Und tatsächlich arbeite ich da auch ganz gern mit Mikronährstoffen.
00:24:35: also für die Schleymhäuter sind Zink- und Vitamin D sehr wichtig.
00:24:40: Die haben unterschiedliche Aufgaben.
00:24:41: Vitamin D ist eher so ein hat eher so eine Schutzaufgabe und so ein bisschen Reparaturaufgaben, aber mehr eine Schutz-Aufgabe.
00:24:51: Und reguliert auch das Immunsystem.
00:24:54: Und Zink ist ein richtiger Reparaturmechanismus.
00:24:57: also die Schleimhaut wird ja immer wieder neu aufgebaut dass sie in permanenter Prozess und wenn dann genug Zink zur Verfügung steht Dann geht es auch gut Ja?
00:25:05: Also damit unterstützen wir
00:25:07: Sieg ist ja wirklich auch für unser ganzes Immunsystem total gut.
00:25:10: Und natürlich bekämpft Bakterien, die nicht gewünscht sind und kann natürlich auch überschießende Enzymusreaktionen eindämpfen.
00:25:21: Das Schöne ist natürlich auch beim Zink.
00:25:22: Da sagen ja viele Frauen, die ein bisschen Magen-Darm empfindlich sind mag ich nicht so gerne, vertrag' ich nicht.
00:25:29: Bei Pflügapur gibt es Zinkgluconat.
00:25:32: das ist eine organische Verbindung, die eben besonders magenfreundlich und sehr gut zu verwerten ist.
00:25:38: überhaupt keine Probleme macht gerade im Magendambereich auch von der Dosierung her ideal für eine Langzeitanwendung, weil das ist ja natürlich auch ein Thema was weitergeht.
00:25:50: Also wir sind hier bei zehn Milligramm und man sollte nur einfach wissen um optimal des Zink dann auch verwerten zu können sollt man mindestens dreißig Minuten vor dem Essen oder zwei Stunden nach dem Essen Zink einnehmen damit man natürlich auch am meisten wirkungsvollen Effekt davon hat.
00:26:10: Also es macht schon Sinn, gerade wenn man mit dem Darmproblem hat möglichst hochwertige Produkte die möglichst wenig Zusatzstoffe haben und eine hohe Bio-Verfügbarkeit.
00:26:19: Das ist wichtig, gerade bei Darmpatienten.
00:26:21: Genau beim Vitamin D kann man zum Beispiel in Tropfenform ein Öl nehmen das kann man unter der Zunge anwenden was dann wirklich auch total schonend für den ganzen Organismus gut aufgenommen werden kann.
00:26:36: Ich finde immer ganz spannend diese Sätze, die wir alle so kennen.
00:26:40: Mein Bauch sagt mir oder Begriffe wie eine reine Bauchentscheidung.
00:26:45: Das impliziert ja schon, dass es hier eine Kommunikation gibt.
00:26:49: Du hast das jetzt auch schon ein paar Mal erwähnt zwischen Gehirn und Bauch.
00:26:54: Man geht davon aus... Also so intuitive Entscheidungen fallen werden durch unseren Bauch gefällt.
00:27:02: Das ist eben schon auch immer ganz spannend, finde ich.
00:27:05: Diese viel beschriebene Darmhirnachse kannst du uns da noch ein bisschen erklären?
00:27:10: Du hattest das ja immer schon jetzt auch schon ein bisschen mit dabei.
00:27:13: Ja die Darm-Hirnachses auch.
00:27:16: Immer wieder in aller Munde und keiner kann sich es richtig vorstellen... Nee!
00:27:19: Es fängt so ein bisschen
00:27:19: nach Wunder.
00:27:21: Also ein Wunder ist es nicht, es ist wunderbar.
00:27:24: Ein Wunder nicht weil es wirklich auch physisch vorhanden ist.
00:27:29: ja also auch da wieder in beide Richtungen vom Kopf also vom Gehirn dem Nervensystem.
00:27:35: zum Darm haben wir tatsächlich eine Verbindung über den Vagusnerv.
00:27:39: Ja der Vaguznerv ist ein Hirnnerv und zwar unser längster Hirn nerv.
00:27:43: Er hat seinen Namen von Wagabund weil er so umher schweift Und er ist ein sehr guter Zuhörer, der hört genau hin.
00:27:53: Was ist im Darm gerade los?
00:27:55: Wir hatten das eben.
00:27:56: Der Stuhl ist voluminös und es gibt einen Dehnungsreiz an der Darmband.
00:28:00: also wird nach oben gemeldet.
00:28:02: bitte glatte Muskulaturen Bewegung setzen stuhlwalze nach oben... Also das ist ja schon diese Verbindung!
00:28:08: Und der Vagusnerv ist sozusagen der Vermittler.
00:28:11: Er hört dahin und genauso auch umgekehrt.
00:28:14: wenn jetzt das Nervensystem sagt Poi bin tot total im Stress.
00:28:17: Ich muss hier Leistung bringen und Tausend Sachen machen, ich habe für nichts
00:28:21: Zeit.".
00:28:23: Dann sind wir in diesem berühmten Flucht- und Kampfmodus.
00:28:28: Der Vagus nervt zum Darm.
00:28:30: Hey, stopp!
00:28:31: Du bist gerade nicht dran.
00:28:32: Also wir müssen über die...
00:28:33: Keine Zeit jetzt hierfür.
00:28:36: Das brauchen wir zu überleben.
00:28:38: Wir brauchen einen gut funktionierenden Blutdruck und gute Muskulatur und eine gute Lunge.
00:28:44: Die Energieverteilung wird verändert und wird vom Darm weggenommen.
00:28:49: Auch das ist hier ein Darmachse dann praktisch.
00:28:53: Gleichzeitig haben wir auch hier wieder ...das Mikrobiom.
00:28:59: Also auch hier haben wir Darmvakterien, die in der Lage sind zum Beispiel für uns wichtige Hormone zu bilden.
00:29:05: Also die Vorstufe zum Serotonin was später auch zur Melatonin wird.
00:29:09: Das ist auch ein Alarmwetter.
00:29:10: Sero-Tonin unser Glückshormon ja?
00:29:11: Sero
00:29:12: Tonin unser Glückshormonen wird fast so achtzig Prozent im Darm gebildet.
00:29:17: also das werden einfach Stoffe fürs Gehirn für unser ganzes System produziert, die lebensnotwendig sind.
00:29:25: Und was ich noch spannender finde, ist eigentlich das sogenannte enterische Nervensystem.
00:29:30: Also wir haben im Darm selbst ein ganz großes Nerven-System und daher kommen auch diese Ausdrücke.
00:29:37: Ich habe einen Bauchgefühl oder so intuitiv aus dem Bauch heraus.
00:29:44: Man könnte ... also ich neige dazu zu sagen dass der Darm eigentlich ein weiteres Sinnesorgan ist.
00:29:50: Der nimmt so viel wahr, was wir verlernt haben hinzuhören, wo wir verlernt haben wirklich zu spüren um was es eigentlich geht weil da ist ein Nervensystem das Dinge wahrnimmt.
00:30:04: Genau und ich finde die Darmhirnachse etwas ganz Tolles und sehr sehr spannendes.
00:30:08: aber man muss sich immer bewusst sein die ist da ja und beide Seiten hängen von einem kommunizieren miteinander und hängen auch voneinander ab.
00:30:17: ändert sich bei der Einrichtung was verändert sich auch bei dem anderen was genau wie beim Hormonsystem
00:30:22: Und es ist schon auch sehr spannend.
00:30:24: Auch sehe ich schon oft in der Praxis, dass wir Frauen haben die psychisch aus welchen Gründen auch immer sehr belastet sind häufig mit Darmproblemen reagieren.
00:30:40: Aber eben auch andersherum.
00:30:41: also das auch Frauen, die kommen weil sie diverse Darmprobene haben oder Verdauungsthemen dass auch da sozusagen eine psychische Belastung vorlegt.
00:30:51: Das geht eben auch in beide Richtungen.
00:30:53: Sie werden ja gerne in diese Ecke geschoben, wenn das gar nicht alles in Ordnung ist?
00:30:59: Ja, schwierig.
00:31:02: Es stellt sich dann die Frage.
00:31:05: Ich denke eh nur mit dem Bauch oder so keine Ahnung wie will man da Antworten drauf.
00:31:10: Das ist natürlich vielleicht was, was man noch gar nicht so klar beantworten kann.
00:31:16: Na ja, also psychisch ist natürlich schon auch dieses Nervensystem.
00:31:19: Und wenn man jetzt diese Verbindung sieht und natürlich neigen wir Frauen dazu uns für alles verantwortlich zu erklären und tendenziell sich um furchtbar viele Sachen Gedanken zu machen.
00:31:34: Früher war es so ganz früher... Wir waren auf der Jagd oder wir sind vor einem Tiger geflohen und dann waren wir irgendwann in Sicherheit und der Fall war erledigt.
00:31:43: Heute reicht unser Gedanke an einen Tiger oder an das Gespräch morgen, oder die ganzen Sachen, die wir tun müssen um unseren Nervensystem wirklich in diesem Kampf- oder Fluchtmodus zu versetzen.
00:31:55: Und faun haben viele Gedanken!
00:31:57: Ja?
00:31:59: Gott sei Dank!
00:32:00: Das ist natürlich auch ein Grund neben den Hormonen warum wir häufiger zum Magen-Darm Erkrankungen leiden oder Symptomen leiden als Männer.
00:32:12: dieses Nervensystem zu beruhigen, es wirklich wieder in Einklang zu bringen.
00:32:18: Das sollte eine tägliche Aufgabe sein.
00:32:23: Dieses berühmte Vargustraining Stressmanagement.
00:32:26: Ja das vegetative Nerven System ich meine dass ist genau das ne?
00:32:29: Das ist der Parasympathikus und der Sympathis.
00:32:32: also entweder eben verdauen wir und schlafen wir oder wir sind auf der Flucht.
00:32:39: Andrea, ich finde ... Ich glaube wir könnten da ewig drüber reden.
00:32:43: Gibt es drei Botschaften für jede Frau?
00:32:48: Weißt du wo man sagen kann?
00:32:51: Das ist was, was man wirklich jeder vorraten kann!
00:32:53: Ich weiß das ist bestimmt schwierig weil wie du es schon andeutest Es können so viele verschiedene Ursachen für die Problematik geben.
00:32:59: Es gibt zu viele verschiedene Problematiken an sich.
00:33:03: Aber gibt es so vielleicht drei Sachen, die meiner Frau raten kann?
00:33:06: Die sagt irgendwie ja.
00:33:07: Ich merke bei mir ich habe da schon immer wieder Trouble.
00:33:11: Also das eine ist tatsächlich diese tägliche Praxis des Nervensystems zu stabilisieren.
00:33:17: Das Einfachste ist wenn ich länger ausatme als ich einatme dann signalisiere ich dem Körper schon mal hey ist alles gut kann mich beruhigen.
00:33:28: Und da gibt es eine ganz einfache Übung, die siebenundvierzig-elf-Atmung, kann man sich gut merken mit kölscher Wasser.
00:33:35: Man atmet ein, zählt bis vier, atmet aus, zählt bis sieben und das elfmal.
00:33:41: Und wenn man das versucht an Rituale, die man sowieso hat zu koppeln also einschlafen oder aufwachen ist zum Beispiel etwas ja?
00:33:50: Oder Zähne putzen dann ist schon bisschen was geholfen weil man einfach Das Nervensystem trainiert.
00:33:58: Das Ziel ist eigentlich, dass das immer so eine Art Sinuskurve wird.
00:34:01: Das darf durchaus aufs Gaspedal gehen.
00:34:03: Ja?
00:34:03: Das ist ja auch wichtig!
00:34:05: Aber wir müssen auch lernen wieder auf die Bremse zu gehen und... Und das wäre einer der Botschaften einfach immer mal wieder zu trainieren.
00:34:14: Ich koppel das auch gerne mit dem Essen.
00:34:17: Das ist eigentlich die zweite wichtigste
00:34:18: Botschaft,
00:34:19: dass man alles was rund ums Essen ist, wieder mit allen Sinnen wahrnimmt Weil die Verdauung fängt eigentlich im Gehirn an und nicht im Bauch.
00:34:28: Haben wir es wieder!
00:34:30: Ja, wenn ich an Essen denke... Wenn ich jetzt an eine Zitrone denke und das Speichelfluss steht, sind Enzyme, die ich brauche um meine Nahrung dichter tatsächlich esse zu verdauen.
00:34:40: Und wenn ich das essen wahrnehme was ich esse also mit allen Sinnen, mit den Augen, mit der Nase, mit dem Schmecken man kann's auch hören, man kanns anfassen ja?
00:34:50: Wenn ich mir etwas selbst zubereite Und ich bin da voll dabei und nicht bei der To-do-Liste morgen oder beim Gespräch gestern, sondern wirklich beim Essen.
00:34:59: Und dann das Essen auch in aller Ruhe und Achtsamkeit essen – nicht vom Fernsehen, nicht auf dem Weg zur U-Bahn!
00:35:05: Ja?
00:35:06: Und ausreichend Kauer.
00:35:08: Also da sind ganz, ganz vielen Specialitäten.
00:35:10: Das macht einen Riesenunterschied.
00:35:13: Und die dritte… Der dritte Tipp wird tatsächlich Bewegung.
00:35:17: Also das bringt man vielleicht oft nicht mit dem Darm in Verbindung Aber das brauchen wir für unser ganzes System.
00:35:24: Und es geht jetzt nicht darum, Leistungssport zu machen oder hier jeden Tag irgendeine superintensive Trainingseinheit zu machen.
00:35:31: Da reicht schon ein intensiver Spaziergang im Wald am besten – da hat man noch mal ein bisschen Vargustraining dabei!
00:35:38: Oder wenn man viel sitzt, sitting breaks einfach so jede Stunde aufstehen und für eine Minute Kniebeugen
00:35:45: machen?
00:35:46: Das bringt einfach alles wieder in Bewegung.
00:35:49: Man wird durchblutet, das ganze System, Nervensystem, Immunsystem, Hormonsystem und mittendrin der Darm, wird noch mal schön vernetzt auch wenn man wirklich körperlich aktiv ist.
00:36:00: Und das würde ich so als die drei wichtigsten Botschaften mitgeben.
00:36:05: Schön!
00:36:06: Vielen vielen Dank Andrea.
00:36:07: Das ist ganz wertvoll.
00:36:09: Danke dass du uns so viel von deinem Wissen heute vermittelt hast.
00:36:12: Ja gerne.
00:36:14: Danke, dass ich hier sein durfte ja.
00:36:17: Vielen Dank an Saskia und Andrea für eure ehrlichen und praxisnahen Einblicke.
00:36:22: Darmgesundheit betrifft so viele von uns, und es ist beeindruckend wie sehr Mikrobiome, Hormone- und Wohlbefinden ineinandergreifen!
00:36:30: In der nächsten Folge widmen wir uns dem Thema Endometriose und dürfen wieder eine neue Expertin begrüßen – Noelle Gritzhanna.
00:36:38: Sie ist selbst Endometriose-Betroffene und Gründerin der Informationsplattform One in ten für Endometrioze und Adenomyose.
00:36:47: Sie arbeitet in der ambulanten klinischen Forschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin, hat für ihre Studie zu Naturhalkunde bei Endometriosen sogar einen Forschungspreis erhalten.
00:36:58: Das war Folge Acht von Frauenbewusst, deinem Podcast für Frauengesundheit und Bewusstesfrau sein.
00:37:04: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere dem Podcast, teile ihn mit anderen Frauen und lass uns gerne eine Bewertung da!
00:37:11: Für deine tägliche Unterstützung empfehlen wir Dir Vitamin D-III KII, Magnesium und Zinkflüger pur.
00:37:18: Die empfohlene tägliche Verzehrsmenge beträgt von Vitamin D-III K-II Flügapur eine Kapsel, von Magnesiumflügapurt zwei Kapseln und von Zinkflügrapur eine Tablette jeweils mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.
00:37:33: Von den Vitamin D III K II Flügarpur Tropfen täglich einen Tropfen direkt oder mit Wasser einnehmen.
00:37:39: Diese Angaben gelten für Erwachsene Überschreite die angegebenen Mengen nicht.
00:37:44: Und noch ein Hinweis, Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung – und eine gesunde Lebensweise!
00:37:58: Alle Informationen zu Einnahme und Tussierungen findest du unter www.flüger.de.
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00:38:06: Dort findest Du regelmäßig Impulse, Tipps und Wissenswertes rund um Dein Wohlbefinden.
00:38:12: Bis zur nächsten Folge bei Frauenbewusst Deine Podcast von Flüger Wenn es um das Thema Endometriose geht.
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